Die musikalische Entwicklung beim Kleinkind: Hören

Aktualisiert: 6. Feb. 2021

Schon die Babys reagieren sehr früh auf Geräusche und Musik: nicht nur drehen die sich zur Quelle der Musik, sondern sie reagieren auch emotional auf diesen Reiz.

 

Die Reaktion auf Musik kann sehr unterschiedlich ausfallen. So können die Kinder z.B. versunken lauschen, ihren Körper bewegen, oder aber auch regungslos verharren.

Später werden sie vielleicht schon mitsprechen oder -singen, tanzen, eigene Melodien erfinden. Dies ist abhängig vom bis dahin schon erlernten Musikrepertoire.

 

In jedem Fall aber löst schon das Hören von Musik (oder einer singenden Stimme) eine emotionale Reaktion aus, die sich je nach Alter und Erfahrungsschatz vielfältig ausdrücken kann.

Das Kind braucht dafür Zeit - der musikalische Reiz muss und will verarbeitet werden.

Es ist wichtig, dem Kind dafür den angemessenen Raum zu bieten -

Raum für Musik im Alltag, die Beschäftigung damit und die ruhige und sichere Umgebung dafür.

 

Mamas (und Papas) sollten viel singen und das Kind beobachten. Schnell erkennt man dann auch die Vorlieben des Kindes, auf die die Eltern gezielt eingehen können.

Das stärkt die Musikalität, aber auch die emotionale Bindung und Sicherheit im Schoß der Familie.


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